Geschichte

Dokument Altenburger Bibliothekswesen (Thür.) von 1930

Die heutige Stadtbibliothek wurde am 2. Juli 1951 als Volksbücherei „Maxim Gorki“ gegründet. Sie befindet sich in der Lindenaustr. 14 (früher: Clara-Zetkin-Str.) und ist in einem denkmalgeschützten Haus, einer Gründerzeitvilla beheimatet. Zuvor residierte in Altenburg die Landesbibliothek, welche 1950 aufgelöst wurde. 1955 kam die Kreisfunktion der Bibliothek hinzu.
1960/61 wurde die Stadt- und Kreisbibliothek auf Freihandausleihe umgestellt. Bisher konnte der Benutzer seine Literaturwünsche nur an den Bibliothekar hinter der Theke richten. Nun bestand die Möglichkeit, selbst am Regal auszuwählen.
Zwischen 1950 und 1989 gab es zahlreiche Zweigbibliotheken innerhalb des Stadtgebietes, die in den 80er Jahren zum größten Teil aufgelöst wurden. Zurück blieben neben der Hauptstelle zwei größere Zweigstellen in Nord und Süd-Ost, die bis 2002/2003 die Bevölkerung in diesen Neubaugebieten mit Literatur und anderen Medien versorgten.
Im Jahr 1990 wurde der Status der Kreisbibliothek aufgegeben.
Seit dem neuen Jahrtausend blickt auch die Stadtbibliothek auf zahlreiche Neuerungen zurück. Seit 2008 findet die Ausleihverbuchung per Computer statt, der Medienbestand ist online abrufbar. Die Kinderbibliothek hat eine modernere Ausstattung erhalten. Mit einem erarbeiteten Bibliothekskonzept möchten die Mitarbeiter ihre Leistungen für die Bevölkerung und Verwaltung transparenter machen.


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